Die junge Generation denkt bereits an das Rentenalter

Die Bundesbürger legen weiter Geld auf die hohe Kante. Gerade die junge Generation hat dabei klare Ziele vor Augen.

23.3.2020 (verpd) Knapp 73 Prozent der erwachsenen Verbraucher wollen 2020 weiterhin Geld sparen, gerade die Jüngeren auch für die Altersvorsorge. Das zeigt eine Umfrage einer Bank.

Insgesamt geht der Wunsch, Rücklagen zu bilden, bei den deutschen Sparern leicht zurück – die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hinterlässt hier ihre Spuren. Mehr als ein Drittel der jüngeren Generation will 2020 aber in die eigene Altersvorsorge oder einen Bausparvertrag investieren.

Das zeigt eine repräsentative Onlineumfrage, die eine Bank gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut im Oktober 2019 durchgeführt hat. Befragt worden sind dazu 1.003 Personen ab 18 Jahren.

Jüngere wollen fürs Alter sparen

Trotz historisch niedriger Zinsen wollen knapp 73 Prozent der Bürger in 2020 Geld zurücklegen. Im Vorjahr waren es noch etwa 74 Prozent. Knapp die Hälfte, nämlich rund 49 Prozent, will sogar mehr oder genauso viel sparen wie im Vorjahr. Während insgesamt über alle Altersgruppen hinweg im Durchschnitt rund jeder Fünfte in diesem Jahr zum Beispiel in die Altersvorsorge, einen Bausparvertrag oder in eine aktienbasierte Geldanlage investieren will, sind es dagegen bei den 18- bis 29-Jährigen mehr als jeder Dritte.

Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet übrigens auch die Versicherungswirtschaft entsprechende Anlage- und Absicherungslösungen an. Für eine Altersvorsorge kommt zum Beispiel eine Lebens- oder private Rentenversicherung in Betracht.

Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine Vorsorge zu haben, sollte einen Versicherungsvermittler zurate ziehen. Denn manche Vorsorgemöglichkeiten beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung, wie dies bei einem Riester- oder Rürup-Rentenvertrag möglich ist, erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.